Warten

Der Blick gesenkt,
Auf allen Vieren.
So warte ich auf die Herrin.

Millionen Gedanken,
Beherrschen meinen Verstand.
Doch ich kann sie nicht fassen.

Voller Erwartung,
Voll ehrlicher Freude,
Harre ich geduldig aus.

Die Knie beginnen zu schmerzen.
Doch dies ist ohne Bedeutung.
Bald darf ich der Herrin dienen.

Schritte kommen näher,
Mein Herz fast zerspringt.
Doch noch soll es nicht soweit sein.

Gefangen in der Stille
Allein mit meinen Gedanken
Ewige Zweifel werden stark.

Die Tür wird geöffnet,
Mein Herz wird ganz frei,
Endlich hat es begonnen.