Ansichten eines Sklaven

 

Wieder lieg’ ich Euch zu Füßen,
Endlich darf ich nah’ Euch sein.
Und ich spüre ich die Befreiung,
Die ich nur fühl’ durch Euch allein.

Ihr könnt mich schlagen, treten, foltern,
Mich quälen ganz nach Eurem Sinn,
Mich nutzen ganz nach Eurem Willen,
Ich krieche dennoch zu Euch hin.

Ihr könnt mir tiefe Wunden brennen,
Mit Feuers Glut die Haut verzehren.
Jede Spur auf meinem Körper,
Kann doch nur meine Sehnsucht mehren.

Ihr könnt mit meinen Ängsten spielen,
Sie nutzen nur zu Eurem Spaß,
Könnt mich verspotten wie Ihr wollt,
Doch ich verehr’ Euch ohne Maß.

Der Staub bin ich, zu Euren Füßen,
Nicht würdig Euren Schuh zu küssen.
Ich werde dennoch darum betteln,
Und weiß ich werd’ es immer müssen.

Ich würde sterben, nur für Euch.
Augenblicke, Ewigkeiten.
Euer Sklave war ich immer,
Und bleibe es für alle Zeiten.